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23.03.10

review: chaos magazine über "hausgeist"


danke an die chaos redaktion!!!!





MY COLD EMBRACE
“Hausgeist”
(self-financed)
Time: 35:19
Here we have the already fifth longplayer by German MY COLD EMBRACE. I remember their 2000s release “The First Day” which I found quite weak. So it's really surprising that these guys are still around and also come up with such a quality release. First of all, the sound is really good and professional. The music on “Hausgeist” varies between melodic death metal, old school death/ thrash and some hardcore/ crust riffs and rhythms. Here lies the danger of being mixed up with hundreds of metalcore bands that seem to have similar influences, without calling MY COLD EMBRACE metalcore. They are somehow different. I don't go conform with all ideas the guys have immortalized here. Some tracks are also a bit mediocre in my opinion, but then there are always cool twists and turns in the rather short songs that keep one's attention. Also the new singer is just great, having a brutal, diverse death metal voice. Highlights are “Ghost Of Our Suicide” and “Apollo”, being both quite melodic. There's also a huge multimedia bonus on the CD which adds to the overall professional impression.
Check the bands website: www.mycoldembrace.de.
- Merden - ] 7 [

25.10.09

review: metalnews über "HAUSGEIST"

mensch marcus. 7 von 7 punkten.... leck mich in arsch
originaltext gibts hier (>>>klick<<<)
"Der Diamant unter den Edelsteinen"


Extratipp: MY COLD EMBRACE aus Kassel geistern jetzt schon seit jecken elf Jahren durch die Szene, bringen einen hochklassigen und hoch gelobten Output nach dem anderen unters Volk und werden – wie so ziemlich alle innovativen Bands – beharrlich von der Industrie ignoriert. Vorhang auf für das neueste Album der wahrscheinlich unterbewertetsten Extrem Band Deutschlands, das leider schon ein paar Tage auf dem Buckel hat, hier aber trotzdem noch mal zu späten Ehren kommen soll.

„Hausgeist“ besticht erneut mit einer Mischung, die eigentlich nur MY COLD EMBRACE so fabrizieren dürfen. Hier wird melodischer Death Metal mit heftigsten Crust-Anleihen und dann wieder mit Black Metal Versatzstücken kombiniert. Sobald die Kasseler zwei Stühle erblicken, nehmen sie Anlauf und springen mit Kawummnich dazwischen. Im Gegensatz zum Underground-Oberhammer und Vorgänger-Album „Katharsis“ ist die Produktion noch einmal ein Stück verbessert worden, das Songmaterial an sich klingt dadurch fokussierter, aber nicht unspannender.
Aber die Platte ist anders sortiert als der letzte Longplayer. Die erste Hälfte ist melodiebetonter, vielleicht musikalisch eindeutiger, aber immer, wenn man sich sicher fühlt, auch wieder überraschend. „Blood Written“, „More Or Less“ und „Apollo“ sind Hymnen vor dem Herrn und bleiben sofort hängen. Mit „Hausgeister“ wird dann die dreckige Seite der Band aufgedeckt. Der punkig-crustige Song leitet über zu der Sorte Musik, die man von MY COLD EMBRACE gewohnt ist – wilde Prügel-Eskapaden, versetzt mit Parts die sich immer wieder melodisch aus dem Krustenland herauswinden wollen, aber dann wieder mit ungestümer Underground-Kraft ins schwarze Loch zurückgeprügelt werden – nach wie vor ein Traum.
Zudem ist man an der Gitarrenfront gereift, hat in Sänger Dennis einen mehr als würdigen Ersatz für den nach „Katharsis“ ausgestiegenen Ernie gefunden, der die Truppe vor allem in Sachen Aggressivität noch ein Stück weit nach vorne bringt.

Fazit: Schon wieder holt man sich mit 100 von 100 erreichbaren Punkten das Zeugnis ab. Und schon wieder haben die Plattenfirmen nicht genug Schneid gehabt, um diesen Diamanten unter den Edelsteinen zu signen, obwohl er direkt vor ihren Füßen liegt. Schade, dass auch im ach so rebellischen und unangepassten Metal-Zirkus inzwischen nur noch die Nuclear-Blade-Lifeforce-Media-Gleichschaltungs-Lobby bestimmt, was man heutzutage hören darf. Statt die nächste SONIC SCHWACHSINNIGKEIT, TRIVIAL oder SCHEISSREGEN wieder über alle Maßen zu pushen und sich dann zu wundern, warum die Fans der Industrie in Sachen Oberflächlichkeit nicht nachstehen wollen und den Großteil der austauschbaren Produktionen aus dem Netz saugen, um mitreden zu können, könnte man ja auch mal wieder das Augenmerk auf hochklassige Musik legen. Aber der Zug ist wohl endgültig abgefahren.

07.10.09

review: bloodchamber.de über "HAUSGEIST"

danke martin!!!
den originaltext gibt es hier (>>>klick<<<)

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Zugegeben; MY COLD EMBRACE waren mir vom Namen her ein Begriff. Aber gehört hatte ich sie bis heute noch nicht; jedenfalls nicht bewusst.
Als ich “Hausgeist” in den Player legte, verdrehte ich erstmal die Augen. Der Opener “Bloodwritten” ist ein sehr moderner Death Metal-Track, der stark an die schwedischen Kollegen angelehnt ist. Die Vocals ähneln denen einer Metalcore-Combo. Ein Gähnen wurde mir von den Hessen entlockt, mehr jedoch nicht. Der zweite Song “More Or Less” beginnt mit einem Riff a la alte NAPALM DEATH, bevor die Kasseler wieder in die modernen Gefilde zurückkehren. Doch halt: nach knapp 20 Sekunden beginnt Drummer Dennis Dörfler zu blasten, was das Zeug hält und leitet somit die Wende ein.

“The Isolated Society” wird hingeknüppelt, wie nix Gutes. Begleitet von Leads und Sänger Dennis Hirth zeigt, dass er auch ordentlich grunzen kann. Fast schon groovy kommt der Titeltrack “Hausgeister” anfangs rüber. Eingängige Riffs, kraftvolles Drumming, die Breaks auf den Punkt gebracht und reichlich Tempowechsel, gespickt mit Filmsamples.
Mein Highlight des Albums ist allerdings das deutschsprachige “Das Grüne führt ins Schwarze”. Ein Track, der im Midtempo anfängt, bevor das Highspeeddrumming beginnt und Dennis den Text in einer Geschwindigkeit runterkeift, dass einem schwindelig wird. Einfach nur ein Eindruck von perfekt arrangiertem Songwriting. Klasse! Eine Art Hymne in instrumentaler Form und Kneipenatmosphäre kommt dann mit “My Surf Embrace” zum Schluss. Das könnte man eventuell mit einer Mixtur aus DIE SPUTNIKS und FEELING B vergleichen. Auf jeden Fall Death Metal-untypisch und genial.

Schrieb ich schon vom Schluss dieses Tonträgers? Nee Leute, Schluss ist erst, wenn MY COLD EMBRACE es sagen. Hier folgen nämlich noch vier Videos als Multimedia-Bonus.

Nun, wäre mir nur der erste Track von den Hessen zu Ohren gekommen, hätte ich wohl abgewinkt, aber das gesamte Album ist so dermaßen abwechslungsreich, musikalisch perfekt umgesetzt, dass man sich ernsthaft die Frage stellen muss, weshalb die Hessen noch keinen Plattendeal haben. Muss man sich doch manchmal die Grütze von irgendwelchen Major-Labels reinziehen. Da ist eine Band wie MY COLD EMBRACE doch echt mal was Feines und der Plattenvertrag dürfte nicht allzu lange auf sich warten lassen.

02.10.09

review: fatal underground über "SCHNITTMENGE"

MY COLD EMBRACE/RAPTURE –„SCHNITTMENGE ( SPLIT- EP )

Eigentlich wurde es ja auch mal Zeit ,das sich die Kassler MY COLD EMBRACE mal aufraffen ,um ne Split rauszubringen .Glaube ,so was fehlt ihnen noch in ihrer Veröffentlichungssammlung .Also hat man sich mal die Münchner Kumpels von RAPTURE geschnappt und nen paar Songs zusammen getragen .In diesem Falle jeweils 3 Songs pro Band .Den Auftakt des munteren Treibens machen dann auch gleich RAPTURE mit "Evil Shade Of Paradise". Anfänglich noch tief im Death/Thrash Bereich angesiedelt , setzt dann später ein ruhiger, nur von Gitarren getragener Zwischenpart ein , um dann wieder endgültig verdammt fette Klänge anzubieten .Dabei zeigt man sich wirklich verdammt experimentierfreudig ,denn so richtig geradlinig läuft der Rhythmus und auch der Gesang absolut nicht .Das nächste Stück hingegeben ballert dir von Beginn an ne Mixtur aus Metalcore und Death Metal um die Ohren .Da geht’s durchweg enorm energiegeladen und kraftstrotzend voran .Gesanglich taucht man hier dann eher etwas in den Hardcorebereich ein .Das letzte Stück ist dann mal wieder was ganz anderes .Zum einen zeigt man sich gesanglich eher von ner leichten Death Growl Seite ,lässt aber auch so nen leichten Thrash Geschoote Einschlag und sogar diversere fast keifende Ausdrücke mit einfließen .Musikalisch mixt man hier ebenfalls ne ganze menge an diverser verschiedenster metallischer Sparten zusammen .So ne direkte musikalische Ausrichtung ist von daher eigentlich kaum auszumachen .Auf jeden Fall klingt das ganze Gebräu verdammt interessant ,eigenständig und zeigt sich für mich teilweise sogar leicht psychedelisch angehaucht .MY COLD EMBRACE hingegen zeigen von Beginn an ,wo es lang geht .Gnadenlos zieht mam am Death Metal Strang ,wobei sicherlich der eine oder andere Deathcore Einschlag auch nicht zu verleugnen ist .Der zweiter Beitrag „Ra/upture“ könnte hierbei sicherlich als ne Art Huldigung an die Split Brüder durchgehen .Anfänglich erst mal kurz nur auf die Gitarre und den Bass ausgerichtet ,zeigt man sich erst von ner eher etwas ruhigeren melodiöseren Seite , wobei man so einiges an diversen Rhythmuswechseln vollzieht .Geballert wird hier dieses mal nicht durchweg ,sondern vielmehr experimentiert man auch hier etwas mit diversen metallischen Einflüssen rum .Klingt im ersten Moment noch etwas gewöhnungsbedürftig ,aber mit anhaltender Spieldauer ist es gerade dieses Stück ,welche die Klasse der Band voll darstellen kann .Letztendlich gibt’s da noch ne Remix Version des „Hausgeister“ Songs ,welcher bereits als „Original“ auf der letztjährigen Full Length , mit gleichem Namen ,vertreten war .Nen cooles Ding ,bei welchem man so richtig stark die Gitarrensaiten malträtiert und uns ne wirklich klasse Mischung aus Death – und Thrash vor die Birne knallt .Durchweg sorgt das Teil für Unterhaltung ,auch wenn man nicht von einem unbedingten Zwangskauf sprechen muss .Wer aufgeschlossen ist und sich nicht durch leichte musikalisch Experimente verschrecken lässt ,macht mit dieser Split schon nen wirklich guten Fang . ( LEO )

http://www.mycoldembrace.de http://www.myspace.com/mycoldembracehttp://www.rapture-munich.de http://www.myspace.com/rapturemunich oder bei 666Records

26.09.09

review: stormbringer über "HAUSGEIST"


ha! hab hier noch n schätzchen gefunden, von der hausgeist. hamwa bis heute noch garnicht veröffentlicht.... dennoch tausend dank reini

originaltext gibts hier (>>>klick<<<)

Zeitgleich mit der Split CD „Schnittmenge“ ließen uns die Jungs von MY COLD EMBRACE auch ihr 2008er Scheibchen „Hausgeist“ zukommen. Zuerst einmal muss ich dem Kasseler Haufen da ein dickes, fettes Kompliment aussprechen. Nicht nur die konsequent Verweigerung gegen jeglichen Sellout der Szene (We Don’t Pay to Play! bzw. MY COLD EMBRACE sind im elften Jahr ihres Bestehens eine 100%ige Do It Yourself Band!), nein auch die wahre Flut an Informationen, welche diesen Rundling beilagen müssen erwähnt werden: Ein Acht(!!!) Seiten umfassendes Begleitheft mit allen nur erdenklichen Informationen über die Band und ihren Werdegang zur festen Größe im Metal Underground. Die Erklärung ihrer konsequenten Haltung, eine komplette Discografie und zu guter letzt sogar eine ausführliche Beschreibung jedes der insgesamt zwölf Nummern auf „Hausgeist“ – Respekt meine Herren!

Aber all diese Informationsflut würde wohl nichts nützen, wenn die Musik schlicht und ergreifend scheiße wäre. Ist sie aber nicht, im Gegenteil: „Hausgeist“ ist ohne Frage eines der besten in Eigenproduktion hergestellten Releases, welcher mir seit langem untergekommen ist. Besonders angetan hat es mir ja der Tripple Pack „Apollo“, „No More Headtrips“ und die „’Hausgeister“! Ersterer weil es die Band kongenial versteht sekundäre Pagan Einflüsse in diese Death Raserei zu integrieren, die „Headtrips“, weil die uns mit Piano vorgetragen (von Schlagzeugmann Dennis Dörfler) ohne Stimmeinsatz schön runter holen nach all diesem Konsequent Geballer und dann der Titeltrack, der sich nicht nur ob der in Deutsch gehaltenen Lyrics, sondern hauptsächlich wegen seines dreckigem Trhash Flairs charmant an die SODOM Schulter anlehnt. Daneben überzeugen aber auch nahezu alle anderen Tracks, zumeist mit Überschallgeschwindigkeit, manche mit technischen Raffinessen verfeinert („Everything You´ve Wronged”), oder eingängig und catchy zum Quadrat (“Apollo”). Lediglich das als Bonus servierte “My Surf Embrace” ist nicht so cool, soll aber eher ne Fun Geschichte sein, Proberaumaufnahme und Umarrangiertes Teil vom „My Cold Embrace“ Track.

Als zusätzliches Schmankerl bietet „Hausgeister“ vier (!!) Videoclips, Wallpapers, Winamp Skins und dergleichen, Value for Money for Money for Money! Falls noch erhältlich (die Kiste war auf 700 Stück limitiert!) möge der DM Lunatic mit dem nötigen geistigen Freiraum mal in Kassel vorstellig werden, lohnt sich!

31.05.09

review: the evil inquisition über "HAUSGEIST"

THANX to the author!
originaltext >>>click<<< ##################### Blistering blast beats, gruelling urgent vocals and fast pro-active drumming to blow your ears off, this is what you would expect from any decent self conscious German Melodic Death Metal band. Whilst 'My Cold Embrace' show their technical prowess on every track as well as their ability to bombast their captive audience with a solid wall of noise and aggression, there is little variety on offer, that is until you get to 'No More Headtrips' which slows down the pace, takes down the brutality and plays with your senses for a few moments before the usually style kicks back in with a serious vengeance. I think to have a problem with this 'Kassel' based five piece would be a terribly odd thing and what they concoct is satisfying and very well executed. Some may say there is a occasionally a slight lack of direction or maybe a need for more hooks or creativity but on the whole this does what it sets out to do, destroy, kill and Mame on a gigantic level! [7] http://www.myspace.com/mycoldembrace

25.04.09

review: heavyhardes.de über "HAUSGEIST"

danke an die redaktion! >>>HIER<<< gibts den originalartikel!
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Manchmal bekommt man eine Scheibe in die Hand, weil man den Bandnamen mit einem anderen verwechselt und muss dann erstaunt feststellen, dass man in der Vergangenheit ohne die Scheiben der Band wohl einiges verpasst hat. So geschehen, bei der aktuellen My Cold Embrace-Scheibe Hausgeist.

Denn die Jungs aus Kassel hauen hier ein qualitativ hochwertiges Album raus, das sich gewaschen hat. Death Metal regiert hier mit überwältigender Macht. My Cold Embrace legen dabei eine songschreiberische Reife vor, von der sich so manche vermeintlich etablierte Band etwas abschneiden kann. Tempomäßig geht es rauf und runter, aber My Cold Embrace verlieren sich nie in stumpfen Geprügel. Außerdem setzen die Kasseler massiv auf Melodie, orientieren sich dabei aber gottlob nicht an der schwedischen Schule, so dass einige Tracks sich zu regelrechten Ohrwürmern mausern ohne an Intensität oder Brutalität einzubüßen. Die teils deutschen Texte verleihen dem Album schließlich zusätzliche Würze.

Wer's nicht glaubt, der checkt bitte den Titeltrack, das übermächtige "Apollo" oder den gesellschaftskritischen Brecher "The Isolated Society". My Cold Embrace veröffentlichen mit Hausgeist ein reifes, innovatives und intensives Album, das sich international vor rein gar nichts zu fürchten braucht.

26.02.09

alärm heisst underground uff hessisch

anbei eine berichtsergänzung zu ädäms 39 ter geburtstagsparty im sägewerk / spänekiste in neukirchen:

nach einer wirklich guten erinnerung an eine gelungene party hatten wir letzte woche "post" in form eines anhangs über die emailadress von einem kumpel von ädäm (dem technologischem antichrist) bekommen. alleine das gibt einen undergroundpunkt in der b-note....

kurzes zitat:
"uuuuaaaaaarrrrrghhhhh

na so kann man doch mal ein jahr ausklingen lassen! der 4. alärm war wie seine drei vorgänger wieder eine volle breitseite. lärm und suff mit höchstem unterhaltungsfaktor und frei von kommerziellen interessen. geil und ein eviliges "thanx from fucking hell!!!", dass ihr mitgemacht habt. idealisten sind eine aussterbende rasse oder auf dem metalsektor zumindest eine bedrohte art.
long live the real underground!!! [.....] "












soweit der briefinhalt. desweiteren hat ädäm uns noch einen schööööööönen livemitschnitt in einer liebevoll erstellten cd, die die ein oder andere nachtschicht in anspruch genommen hat, zugeschickt (wahrscheinlich per brieftaube oder nem anderen unorthodoxen wege...).

wenn ich ädäm an dieser stelle nochmal kurz zitieren darf: " wenn ich mir die alärm-mitschnitte so anhöre, beschleicht mich nach kurzer zeit das gefühl, den tonträger eines viel größeren events eingelegt zu haben. die musik, die spielfreude, die publikumsresonanzen, alles wurde gut eingefangen. das es nicht klingt wie "iron maiden live in rio" vor 250.000 fans [anmerkung der redaktion: aber fast] versteht sich von selbst [...]"

das special dieser cd: der von ädäm dargebotene "manamana" track!

ein super andenken! vielen dank. das ist echt mättäl!
und denk immer dran: support the underground!!!

05.02.09

REVIEW: heavy-metal.de

VIELEN DANK AN DIE REDAKTION (SISTA S.) !!!





Wahrlich und wieder mal ein Hochgenuss!!!



Der Hammer hängt noch immer in richtiger Position. Entnehme unser Review vom letzten Album KATHARSIS http://www.heavy-metal.de/index.php?id=3655 und verstehe, warum dies die Fortsetzung dieses Werkes ist.

Mal ehrlich, warum eine Band wie diese noch keinen Deal hat weiß der Teufel. Verdient hätten sie es, zumal ich zig Promos rein bekomme mit weitaus schlechteren Outputs. MY COLD EMBRACE veröffentlichen seit einigen Jahren kontinuierlich Scheiben und sind ebenfalls auf Samplern vertreten. Was den Burschen fehlt ist Promo, und die gebe ich ihnen gerne.

Diese Band bleibt ihrem Stil getreu –Death Metal, der verpflichtet. Sogar gängige, bekannte Kapellen werden tatsächlich zum Pocketsnooker in die Tasche gesteckt.

Die Jungs aus Kassel wären nicht MCE, würden sie nicht mit musikalischen Richtungen spielen. Metalcore hat seine Klischees, aber jenes Gemisch mit dem Schwedentod steht der Band verdammignochmal gut zu Gesichte. Der Sound weiß zu überzeugen. Die Gitarren treffen genau den Punkt, sind abwechslungsreich und sind sogar vom Punk angehaucht. Schweres Geschütz liefert Drummer Dennis. Er haut in die Felle, ist technisch oben auf und überrascht mit lecker Beat und Feeling. Vocaltechnisch wie gewohnt garstig und aggressiv. Wunderbar.

Jedes Stück ist ein „Piece Of Happiness“ für jeden Todesmetaller und lässt hell aufhören. Gespielt wird auf hohem Niveau, liebevolles Songwriting ergänzt das, was ich hier hochlobe.

Ich hoffe, die Jungs kommen bald mal in unser Einzugsgebeat.

Für 8 € plus Porto könnt Ihr den geilen Schinken erwerben bei:

Dirk Wettlaufer
Über der heiligen Eiche 3
34587 Felsberg-Neuenbrunslar

Support the underground!!!

8 von 10 Hupen!!!

03.11.08

press review hausgeist in english

Rock Hard Magazine (GER): „Excellent modern Death Metal, very good produced, always with enough variety.”

Metal Hammer Magazine (GER): „Hausgeist” is crispy Death Metal and top produced“, „…a self-production that definetly can stand up against all other Metal industry releases”.

EMP Magazine: „MY COLD EMBRACE from Kassel got a cult status during the past ten years. They can stand up against all established Death Metal Bands.“

Heavy Magazine: „…the album is never predictable, “Hausgeist” is really a small master piece, especially when you consider that the basic framework of MY COLD EMBRACE is Swedish Melodic Death Metal.”

The Pit Magazine: (9 of 10 points) „…damn meaty, bold and bloody better here than I can summarize with words. In this genre the best CD that I have heard this year. I wonder even more why such a good band such like My Cold Embrace with such strong material has no deal. I'm proud of the Underground, I am proud that there are bands like MY COLD EMBRACE.”

Legacy Magazine: „the quintet from Kassel is active since eternity and a strong permanent underground member. "," ... Rustic riff-fireworks”


Break Out Magazine: „MY COLD EMBRACE stand for unconventionally, not commonplace Death Metal.”

Deadfall Magazine: „Germany needs more bands such as MY COLD EMBRACE. Get this CD, it rocks massively!”

Vampster Magazine: „MY COLD EMBRACE have with "Hausgeist" an intense, lovingly and independent Death Metal CD, which all friends of this music should not miss.”

Possessed Magazine: „Swedish Death Metal, going straight into your ears. Fast, massive, absolutely well done.“

Fatal Underground Magazine: „A more than worthy successor to the predecessor "catharsis", recommended for people, who place greater emphasis on class than on mass.“

Klasma Magazine: „You have to know MY COLD EMBRACE and you must have to listen to „Hausgeist" if you want to talk about Death Metal from Germany.“


AFM Records / Markus Wosgien: „An album with much variety. The massive sound pushes you back to the wall!”

My Revelations Magazine: „The press is absolutely right when they appoint MY COLD Embrace as the spearhead of the German underground. An album like "Hausgeist" stings with heart blood and attention to detail out from the flood of publications.“

Metal.de Magazine: “…they play extremely cool and powerful Old School Death Metal. The band from Kassel sounds extremely innovative, brutal and extremely professional. To various record companies: Stop signing worthless crap and take care for MY COLD EMBRACE!”

Metalmessage Magazine: „a brutal killer of an album!“

Metallic-zine.de: „A massive and fat Melodic-Sweden-Death-Thrash hammer!“, “Ten years MY COLD EMBRACE, crowned by the best album of the band's history.“

Metal Inside Magazine: „Here everything is simply offered what Death Metal fans like today.“

Ancient Spirit Magazine: „A killer production with massive guitars, a great pumping significantly damn powerful bass and really kicking drums.“
Nocturnal Hall Magazine: (10 of 10 points) „From beginning to end an absolute death-metal fireworks“

Metalfanatics Magazine: (9 of 10 points) „The album is high professional and impresses with a great sound. The guys from Kassel are so brutal, it is frightening!”


Interviews for „Hausgeist“ album:

- Heavy Magazine September 2008
- Wildwechsel Magazine
- Klasma Magazine
- Deadfall.org Internet Magazine
- Metal Inside.de Internet Magazine
- Metallic-Zine.de Internet Magazine
- Vampster.com Internet Magazine
- Powermetal.de Internet Magazine
- Kalinka Humperdinck Internet Magazine
- Whiskey Soda Internet Magazine
- The Pit Internet Magazine
- Metal.de Internet Magazin (tba)

15.10.08

aktueller pressespiegel - oktober 2008

Pressespiegel MY COLD EMBRACE „Hausgeist“

(VÖ Datum: 23.02.2008)




Rock Hard Magazin: „Einwandfreier Death Metal neuerer Prägung“, „Kompetent gespielt, astrein produziert, stets mit der nötigen Abwechslung.“

Metal Hammer Magazin: „Hausgeist ist knackiger Death Metal, sauber produziert und amtlich eingeprügelt.“, „…eine Eigenproduktion, die sich mit gängiger Industrieware in jeder Weise messen kann.“

EMP Magazin: „Das Kasseler Quintett MY COLD EMBRACE hat sich in den zehn Jahren ihres Bestehens einen gewissen Kultstatus erspielt und steht den etablierten Todesblei- Größen musikalisch in Nichts nach.“

Heavy Magazin: „…zu keiner Zeit jedoch vorhersehbar oder auf ausgelatschten Pfaden. Dank dieser Tatsache muß man ‚Hausgeist’ fast als kleines Meisterwerk werten, wenn man bedenkt, daß sich das Grundgerüst der Hessen im Melodic Death Metal schwedischer Prägung bewegt.“

Legacy Magazin: „Das Kasseler Quintett ist schon seit Ewigkeiten aktiv und im Underground eine feste Bank.“, „…ein zünftiges Rifffeuerwerk…“

Break Out Magazin: „MY COLD EMBRACE steht für nicht alltäglichen Death Metal mit Niveau“

Deadfall Magazin: „Von solche Bands wie MY COLD EMBRACE braucht Deutschland mehr! Holt Euch dieses Teil, es rockt gewaltig!“

Vampster Magazin: „MY COLD EMBRACE haben mit "Hausgeist" eine intensive, liebevolle und eigenständige Death Metal-Scheibe am Start, die sich Freunde dieser Musik nicht entgehen lassen dürfen.“

Possessed Magazin: „Schwedischer Death Metal, der sofort ins Ohr geht. Schnell und Massiv, absolut gelungen.“

Fatal Underground Magazin: „Ein mehr als würdiger Nachfolger des Vorgängers „Katharsis“, sollte Freunden der härteren Gangart ,welche mehr Wert auf Klasse als auf Masse legen ,unbedingt empfohlen werden.“

Klasma Magazin: „MY COLD EMBRACE sollte man kennen und „Hausgeist" gehört haben, wenn man über Death Metal aus Germany mitreden will.“

AFM Records / Markus Wosgien: „Abwechslung wird jedenfalls groß geschrieben und auch der Sound drückt einen mit aller Gewalt gegen die Wand.“

My Revelations Magazin: „Die Printpresse hat vollkommen Recht, wenn sie MY COLD EMBRACE als Speerspitze des deutschen Undergrounds bezeichnet. Ein Album wie "Hausgeist" sticht mit Herzblut und viel Liebe zum Detail aus der Flut der Veröffentlichungen hervor, auch aus der Flut der Labelveröffentlichungen.“

Metal.de Magazin: „Dabei machen sie endsgeilen brachialen Deathmetal nach alter Schule. Die Kasseler klingen auch anno 2008 äußerst innovativ, brutal und überaus professionell. An diverse Plattenfirmen sei gerichtet: Hört endlich auf jeden belanglosen Schrott zu signen und Bands wie MY COLD EMBRACE links liegen zu lassen.“

Metalmessage Magazin: „oberbrachiale Mörderscheibe“

Metallic-zine.de: „In Form eines satten Elftrackers haut euch der Fünfer ein zentnerschweres Melodic-Schweden-Death/Thrash-Brett um die Ohren, das an allen Ecken und Kanten ballert, rotzt, rockt, rollt und groovt, bis die Birne platzt! Zehn Jahre MY COLD EMBRACE, gekrönt durch das beste Album der Bandgeschichte.“

Metal Inside Magazin: „Hier wird einfach alles geboten, was dem Totmetaller von heute gefällt, besser geht es kaum noch.“

Ancient Spirit Magazin: „Richtig amtliches Geschoss! Mordsfette Produktion mit drückenden Klampfen, einem schön pumpenden, deutlich vernehmbaren Bass und verdammt kraftvoll ballernden Drums.“

Nocturnal Hall Magazin: (10v10 Punkten) „Von Anfang bis Ende ein absolutes Death-Metal-Feuerwerk“

Metalfanatics Magazin: (9v10 Punkten) „Die Platte ist qualitativ hochprofessionell aufgebaut und besticht durch einen tollen Sound. Die Jungs aus Kassel gehen hier mit einer Brutalität zu Werke, dass einem angst und bange werden könnte.“

Aktuelle Interviews zum Hausgeist Album:

- Heavy Magazin September 2008

- Wildwechsel Magazin

- Klasma Magazin

- Deadfall.org Internet Magazin

- Metal Inside.de Internet Magazin

- Metallic-Zine.de Internet Magazin

- Vampster.com Internet Magazin

- Powermetal.de Internet Magazin

- Kalinka Humperdinck Internet Magazin

- Whiskey Soda Internet Magazin

- Metal.de Internet Magazin (in Kürze online)

10.10.08

REVIEW: the-pit.de

vielen dank an die redaktion!!!!!



Bewertung: 9 von 10 Punkten

Beheimatet in dem beschaulichen hessischen Städtchen Kassel ist eine Band namens My Cold Embrace. Und ehrlich gesagt hätte ich es kaum für möglich gehalten, dass etwas so Großartiges aus dieser mir bislang eher wenig sagenden Stadt kommen könnte. Doch anstatt schon jetzt in Lobeshymnen zu verfallen, sollte ich erstmal die Gründe dazu ausführen, oder?

Zu dem musikalischen Werdegang der Jungs kann ich leider an dieser Stelle keine weiteren Ausführungen machen, da ich leider und zu meiner Schande gestehen muss, dass mir bislang noch keine früheren Werke der Jungs in die Hände bzw. Scheiben in den Player gekommen sind. Wir haben es bei der Mucke der fünf (Dennis – Vocals, Duerch – Gitarre, Knoedgen – Bass, Denn-Ass - Drums und Reidel – Gitarre) jedoch mit richtig fettem Death Metal zu tun, der Ansätze ohne Ausuferungen in Richtung der schwedischen melodischen Schule zeigt und besonders drumtechnisch und was die Vocals angeht auch gut und gerne mal seine Vorliebe für den Sektor des Grindcore preisgibt. Was hier völlige Fehlanzeige ist, das ist hirnloses Geballer, denn man kann den Jungs verbriefen, dass sie sich seitens des Songwritings aber mal richtig Gedanken gemacht haben.
An dieser Stelle des Reviews erkennt man dann schon unschwer eine gewisse Sympathie mit dem Material meinerseits, aber kommen wir nun trotzdem einmal zu den Songs im Einzelnen…

Mit einem Defibrillator wieder in einen Sinusrhythmus gebracht (nicht ich, um Gottes Willen, das Intro des Songs) geht´s ab in den ersten flotten Song „Bloodwritten“, bei dem schon auffällt, dass mir Denn-Ass´s Arbeit an den Drums sehr gut gefällt und eine erste kräftige Duftmarke zu setzen weiß.
Mit „More Or Less“ lässt man mal ganz gepflegt stellenweise die Nähe zum Grindcore raushängen.

“The Isolated Society” beginnt mit Geknüppel in seiner reinsten und zugegeben ziemlich geilen Form und driftet dann unglaublich vielseitig in melodischere Gefilde durch Reidel´s und Duerch´s Gitarren ab.
„Apollo“ lässt zunächst an einen Industrialsong denken mit dem in den Song einführenden Sprachsample. Doch dann erklingen sowohl sehr gefällige Gitarren als auch Dennis´ Growling und in der groovigen Bridge kommt ein Anflug swedish Death Metal durch. Sehr schön. Das vielseitige Drumming fällt auch wieder auf. Lustig am Ende des Songs ist das Hüsteln.

Sehr interessant ist das Instrumental „No More Headtrips“ – hier lauscht man einem Keyboard nebst spacy Hintergrundgeräuschen und Percussion. Interessant, welche Seite ihres Könnens uns die Jungs hier zeigen.
Lediglich einen gewissen kleinen Sperrigkeitsfaktor erweisen die Jungs dann in dem Riffing des deutschsprachigen „Hausgeister“, das allerdings ein echt kultiges Sprachsample beinhaltet, ich sag nur Schlagbohrer innen Kopp tut doch weh…Schön, wie hier Knoedgens Bass immer wieder mal durchklingt.

Das gewaltige “Ghost Of Our Suicide” präsentiert wieder alle Register, die die Kasseler bereit und imstande sind zu ziehen. Der Mittelteil, in dem man diese Gitarren neben Blastbeats wiederfindet, ist einfach nur geil.
„Everything You´ve Wronged“ kommt vom Arrangement her ein wenig sperrig rüber. So richtig in die Fresse haut das Ding leider nicht, zeigt aber die Vielseitigkeit der Jungs.
Fast schon thrashig starten wir unseren Weg auf die grüne Meile in „Das Grüne Führt Ins Schwarze“, das danach stark Richtung Crustcore schwenkt.
Was danach mit „A Tear Shed And A Promise Made“ folgt, ist nahezu unerreicht: Selten hab ich eine so geniale Kombination aus Grindcorevocals und solch genialer Gitarrenarbeit hören dürfen. Weltklassesong.
Man beschließt das Album danach nicht ohne ein Augenzwinkern mit dem Bonustrack „My Surf Embrace“. Zu viel will ich hierüber nicht verraten, lasst euch überraschen, ich sag nur „Chopper“.

Der wahrhaft einzig und alleinige Grund, mit dem sich die Jungs Schelte bei mir einfangen, ist eine Ungehörigkeit, die so nicht geht: Die Spielzeit dieser professionell produzierten Scheibe ist mit gerade mal 35 Minuten viel zu gering ausgefallen. Nur 35 Minuten solch genialer Mucke, das ist zu wenig. Da will man mehr, auch wenn die CD zusätzlich mit einem feinen Multimediapart ausgestattet ist, denn da gibt es beispielsweise Videoclips, Wallpapers uvm. Es blutet mir das Herz, dass wegen der zu geringen Spielzeit Punktabzug erfolgen muss, aber 35 Minuten sind wirklich zu wenig, auch wenn das, was in diesen passiert, weltmeisterlich gut ist.

Bei dieser Band bestätigt sich mein persönlicher Slogan ein ums andere Mal, der da lautet: „Support the Underground!“, denn die Jungs stecken mit dieser Scheibe etliche womöglich voreilig gesignte Bands aber mal locker in die Tasche.
Für läppische 8 Euronen könnt ihr dieses Geschoss direkt bei der Band ordern, und hell yes, das rate ich euch!

Fazit: Verdammt kernig, verdammt fett und besser als ich es hier mit Worten fassen kann. Gehört in diesem Genre mit zu den besten Scheiben, die ich dieses Jahr gehört habe. Und frage mich einmal mehr, warum eine solch gute Band wie My Cold Embrace mit solch starkem Material keinen Deal angeboten bekommt und stattdessen so viele Blindgänger in so manchem Label-Backkatalog rumgammeln. Ich bin stolz auf den Underground, den ich auch immer gern und wo es geht unterstütze; ich bin stolz, dass es Bands gibt wie My Cold Embrace.



Anspieltipps: Apollo, A Tear Shed And A Promise Made, Ghost Of Our Suicide, Bloodwritten

14.07.08

aktueller pressespiegel


Deadfall Magazin: „Von solche Bands wie MY COLD EMBRACE braucht Deutschland mehr! Holt Euch dieses Teil, es rockt gewaltig!“

Vampster Magazin: „MY COLD EMBRACE haben mit "Hausgeist" eine intensive, liebevolle und eigenständige Death Metal-Scheibe am Start, die sich Freunde dieser Musik nicht entgehen lassen dürfen.“

Possessed Magazin: „Schwedischer Death Metal, der sofort ins Ohr geht. Schnell und Massiv, absolut gelungen.“

Fatal Underground Magazin: „Ein mehr als würdiger Nachfolger des Vorgängers „Katharsis“, sollte Freunden der härteren Gangart ,welche mehr Wert auf Klasse als auf Masse legen ,unbedingt empfohlen werden.“

Klasma Magazin: „MY COLD EMBRACE sollte man kennen und „Hausgeist" gehört haben, wenn man über Death Metal aus Germany mitreden will.“

EMP Magazin: „Das Kasseler Quintett MY COLD EMBRACE hat sich in den zehn Jahren ihres Bestehens einen gewissen Kultstatus erspielt und steht den etablierten Todesblei- Größen musikalisch in Nichts nach.“

AFM Records / Markus Wosgien: „Abwechslung wird jedenfalls groß geschrieben und auch der Sound drückt einen mit aller Gewalt gegen die Wand.“

My Revelations Magazin: „Die Printpresse hat vollkommen Recht, wenn sie MY COLD EMBRACE als Speerspitze des deutschen Undergrounds bezeichnet. Ein Album wie "Hausgeist" sticht mit Herzblut und viel Liebe zum Detail aus der Flut der Veröffentlichungen hervor, auch aus der Flut der Labelveröffentlichungen.“

Metal.de Magazin: „Dabei machen sie endsgeilen brachialen Deathmetal nach alter Schule. Die Kasseler klingen auch anno 2008 äußerst innovativ, brutal und überaus professionell. An diverse Plattenfirmen sei gerichtet: Hört endlich auf jeden belanglosen Schrott zu signen und Bands wie MY COLD EMBRACE links liegen zu lassen.“

Metalmessage Magazin: „oberbrachiale Mörderscheibe“

Metallic-zine.de: „In Form eines satten Elftrackers haut euch der Fünfer ein zentnerschweres Melodic-Schweden-Death/Thrash-Brett um die Ohren, das an allen Ecken und Kanten ballert, rotzt, rockt, rollt und groovt, bis die Birne platzt! Zehn Jahre MY COLD EMBRACE, gekrönt durch das beste Album der Bandgeschichte.“

Metal Inside Magazin: „Hier wird einfach alles geboten, was dem Totmetaller von heute gefällt, besser geht es kaum noch.“

Ancient Spirit Magazin: „Richtig amtliches Geschoss! Mordsfette Produktion mit drückenden Klampfen, einem schön pumpenden, deutlich vernehmbaren Bass und verdammt kraftvoll ballernden Drums.“

Nocturnal Hall Magazin: (10v10 Punkten) „Von Anfang bis Ende ein absolutes Death-Metal-Feuerwerk“

Metalfanatics Magazin: (9v10 Punkten) „Die Platte ist qualitativ hochprofessionell aufgebaut und besticht durch einen tollen Sound. Die Jungs aus Kassel gehen hier mit einer Brutalität zu Werke, dass einem angst und bange werden könnte.“

Heavy Magazin: „…zu keiner Zeit jedoch vorhersehbar oder auf ausgelatschten Pfaden. Dank dieser Tatsache muß man ‚Hausgeist’ fast als kleines Meisterwerk werten, wenn man bedenkt, daß sich das Grundgerüst der Hessen im Melodic Death Metal schwedischer Prägung bewegt.“

11.07.08

REVIEW: powermetal

VIELEN DANK AN DIE REDAKTION !!!

MY COLD EMBRACE sind purer Underground und wohl das aktuelle Beispiel dafür, wie man eine sowohl soundtechnisch als auch musikalisch weitestgehend einwandfreie Platte zurechtzimmern kann, ohne dabei der finanzkräftigen Unterstützung eines Metal-Indies zu bedürfen. Künstlerische Freiheit ist somit auch auf "Hausgeist" oberste Prämisse, wird aber dementsprechendc auch gewissenhaft und konsequent von den fünf Musikern gepflegt.

Die elf frischen Kompositionen orientieren sich dabei an den verschiedensten Strömungen aus dem thrashigen Death-Metal-Bereich, tendieren aber partiell auch zum melodischen Todesblei, obschon man sich händeringend gegen eingängige Parts und simple Melodik wehrt. Stattdessen stehen Tempo und Aggression auch auf "Hausgeist" im Vordergrund, erfahren aber abseits jeglicher verschrobenen Old-School-Romantik eine äußerst moderne, vielschichtige Darbietung. Letzteres macht "Hausgeist" aber auch zu einem recht kniffligen Album, da MY COLD EMBRACE ihren Hörern bei den ersten Durchläufen nur wenig Griffiges bieten. Hier und dort verstecken sich zwar einige packende, mitunter auch melodische Riffs, aber im puren Geschwindigkeitsrausch solcher Stücke wie 'Hausgeister', 'The Isolated Society' und 'More Or Less' bleibt vorerst wenig Freiraum für prägnante Hooklines. Aus diesem Grund muss man auch einiges an Zeit investieren, um in das fortschrittliche Klangkostüm hineinzufinden und sich in seinem Rahmen wohlzufühlen, was dadurch noch erschwert wird, dass zwischendurch auch zwei, drei leichte Hänger zu verzeichnen sind.

Panik ob manch sperriger Passage vorzuschieben, mag aber dennoch die falsche Methode sein, weil die Band sich gerade in den raueren Kompositionen auf innovatives Terrain begibt und Stilkombinationen austestet, die in dieser Vehemenz gerade in der nationalen Szene ein echtes Novum sind. MY COLD EMBRACE beweisen dabei, dass die Mischung aus Death, Thrash und modernem Stahl nicht zwangsläufig in die Metalcore-Ecke tendieren muss, sondern auch anderweitig Nuancen freilegt, auf deren Basis bislang nur selten experimentiert wurde. Das Endresultat gibt dem Fünfer schließlich auch Recht, denn auch wenn "Hausgeist" nicht die moderne Todesblei-Weisheit ist, so überzeugt das ungestüme Geballer letzten Endes voll und ganz und entschädigt im weitesten Sinne für die schwierige, lange Eingewöhnungsphase dieses Stoffes. Daher sollte man in diesem Fall verbrauchte Floskeln wie "Support the Underground!" auch ruhig noch einmal wörtlich nehmen.

Anspieltipps: Apollo, Ghost Of Our Suicide, A Tear Shed And A Promise Made
Björn Backes

03.07.08

REVIEW: skullcrusher

VIELEN DANK AN DIE REDAKTION !!!


Wenn es um eine der kreativsten, coolsten, kritischsten und innovativsten Death Metal Bands aus unseren Breitengraden geht, dann kann einem nur MY COLD EMBRACE in den Sinn kommen. Selten eine so authentische und ehrliche Truppe erlebt, die wirklich noch den Weg durch den Underground kennt und den auch seit ´99 sehr straight durchläuft. So sind bereits die Messages auf dem Backcover sehr eindeutig, auf dem mit „Let´s fight White Pride“ Farbe bekannt wird und ein Anti-„Pay to Play“-Button kündigt an, dass man sich vom Business nicht verhuren lassen will. Sehr konsequent und so verwundert es auch nicht weiter, dass mit „Hausgeist“ ein Album, dass einem Labelrelease sowohl in Aufmachung, Produktion und in Qualität sowieso in keinster Weise nachsteht (z.T. sogar im Gegenteil, da die Band hier wirklich umsetzt, worauf sie Bock hat), in Eigenregie erscheint. Mit dem witzigen Coverartwork beweist man, dass nicht immer zermetzelter Sputz das Cover einer Death Metal Band zieren muss. Und überhaupt, in eine Schublade kann man MY COLD EMBRACE ohnehin nicht stecken, zu breit ist die Palette an Einflüssen, die vom schwedischen Einschlag hin zu thrashigen Elementen und sogar vor einer im Tarantino-Style umgesetzten Version von der gleichnamigen Bandhymne in Form von „My surf embrace“ nicht Halt machen. Inhaltlich bieten die Norddeutschen durchaus genügend Material zu Mitlesen (und –denken), was auch nicht unbedingt üblich für das Genre ist. Als besondere Anspieltipps empfehle ich „Everything you´ve wronged“, „A tear shed and a promise made“, „Apollo“, „Bloodwritten“, „Ghost of our suicide“ und den Titeltrack. Ich kann jedenfalls nur raten, sich diesen Hausgeist unbedingt ins Haus zu holen

01.04.08

REVIEW - wildwechsel

VIELEN DANK AN DIE REDAKTION !!!


“Alle erfolgreichen Bands wurden von der Plattenindustrie besetzt. Alle Bands? Nein, eine unbeugsame Kasseler Band hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.“ Okay, die kleine Anleihe bei Asterix & Obelix sei verziehen, aber bei dem Untertitel “Death Metal Legion Cassel,“ den sich My Cold Embrace selbst verliehen hat, entführte die Fantasie kurzfristig zu den tapferen Galliern. Und ganz von der Hand zu weisen ist der Vergleich schließlich auch nicht. Bereits seit 10 Jahren macht die Kasseler Band My Cold Embrace bereits die Unterwelt unsicher.

Einschlägige Metal-Magazine, wie der “Rock Hard“ oder der “Metal Hammer“ würdigten die Künste der Gruppe, Songs wie „Raggabash“ oder „The first Day“ fanden sich auf Filmsoundtracks wieder. Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, hat die Gruppe keinen Plattenvertrag. Konsequent wurden alle Verträge abgelehnt, lieber wollte man sich weiterhin auf die bewährte “Do it yourself-Methode“ verlassen. Genauso konsequent ist ihr neues Album “Hausgeist“ ebenfalls nur über Eigenvertrieb erhältlich.

Wichtig ist der Spaß und das gemeinsame Miteinander. Dank Teamwork beflügeln sich die Gruppenmitglieder gegenseitig zu kreativen Glanzleistungen, die man auf der CD, bzw. auf dem CD-Cover begutachten kann. Auf dem neuen Cover sieht man beispielsweise eine junge Frau, die in ein viel zu kleines Haus hineinragt. Wer sich nun an “Alice im Wunderland“ erinnert fühlt, der wird beim Anblick des Bildes schnell eines Besseren belehrt. Die junge Dame, mit dem pechschwarzen Haaren, Piercings und nicht weniger schwarzem Augen-Make-Up , wird von den “Hausbewohnern“ ,dargestellt von den Bandmitgliedern, auf gar brutalste Weise masakriert. Tja, ein süssliches Alice-Plattencover hätte da wohl auch nicht wirklich gepasst. Da wird diese Variante, dem Musikstil aus Death Metal, Melodien, Brutalität und Härte eindeutig gerechter.

Gerade zur Veröffentlichung des neuen Silberlings, gab und gibt es zahlreiche Möglichkeiten in den Genuss eines Livekonzertes zu kommen. “Es ist einfach immer wieder unglaublich reizvoll, neue Songs auf die Masse loszulassen, um zu schauen, wie sie reagiert,“ erklären My Cold Embrace. Und so verausgabt sich die Gruppe gern auf der Bühne, um die Fans glücklich zu machen. Frei nach dem Motto: “Good friendly violent fun!“

Apropos fun: Eigens für all die lustigen Ereignisse, die in 10 Jahren Bandgeschichte zusammengekommen sind, hat sich die Gruppe einen eigenen Blog angelegt. Einer dieser berüchtigten Ereignisse passierte nach einem Konzert an der polnischen Grenze. Nur kurz rüber zum Tanken wollte die Gruppe fahren, allerdings mussten sie ein “leicht“ angeheitertes Bandmitglied an der Grenze zurück lassen (Moral von der Geschicht': Seinen Ausweis vergisst man nicht). Nach 2 Stunden erholsamen Schlaf, rief der Zurückgelassene dann bei seinen Kollegen an, um zu fragen, wo er denn eigentlich sei. Die Antwort: “Wir sind in Polen, du aber nicht!“

Spaß, Teamwork und die Liebe zur Musik, das sind wohl die Inhaltsstoffe, aus denen der Zaubertrank von My Cold Embrace gebraut wurde. Er wirkt!

REVIEW - vampster

VIELEN DANK AN DIE REDAKTION !!!



Wer kann den Metal-Underground retten? Nuclear Blast? Metal Blade? Der Osterhase? Natürlich nicht. Dieser Tage weiß ich manchmal nicht, ob er überhaupt noch zu retten ist, wenn ich mir die ganzen neuesten Signings illustrer Labels ansehe und dabei feststellen muss, welche Bands noch immer ohne Deal rumlaufen. MY COLD EMBRACE haben aus der Not eine Tugend gemacht und veröffentlichen seit einigen Jahren großartige, eigenständige Death Metal-Scheiben, die qualitativ so manche große Band locker in die Tasche stecken.

Über drei Jahre nach dem Zweitling "Katharsis", haben sich die Kassler von diversen Tiefschlägen erholt und veröffentlichen mit "Hausgeist" ihr bislang reifstes Werk. Dabei gibt es zwar deutlich weniger Ausflüge in Richtung Crustcore, mit Ausnahme des Titeltracks, aber ausgereiften und ausgewogenen Death Metal mit schwedischer Schlagseite, der zu begeistern weiß. Die Riffs treffen ins Schwarze, sind abwechslungsreich, werden mit Leadgitarren angereichert, die keine typischen Göteborg-Melodik inne haben, viel mehr vom Punk beeinflusst sind, ohne dabei primitiv zu wirken. Auch das Drumming ist ein schweres Kaliber. Schlagzeuger Dennis Dörfler spielt sehr kreativ und versiert, setzt gekonnt auf ungewöhnliche Betonungen und unterstreicht manche Passagen überraschend, ohne jemals den Song aus den Augen zu verlieren.

Der neue Mann am Mikro Dennis steht seinem Vorgänger Ernie in nichts nach, hat eine ebenso variable wie mächtige Stimme, ist aber deutlich traditioneller ausgerichtet. Traditioneller im Sinne von Death Metal. Das passt aber richtig gut zur Musik und gibt einen zusätzlichen Aggressionsschub. Das daraus resultierende Material ist sehr abwechslungsreich und spannend, reicht von schnellen, heftigen Songs wie "Bloodwritten", "The Isolated Society" und "Das Grüne führt ins Schwarze" bis hin zu melodischen Nummern wie "Ghost of Our Suicide" und "A Tear Shed and a Promise Made". Es kann jedoch niemandem verübelt werden, wenn er bei "Apollo" hängen bleibt, dem Track des Albums, auf dem alles vereint wird, was an dieser Band gut ist. Definitiv ein Übersong.

Jedes Lied weißt jedoch ein hohes Niveau auf, selbst wenn nicht jedes Stück sofort zünden will. Schade nur, dass der Gesamteindruck des Albums ein wenig zerfahren ist, eine klarere Linie im Albumaufbau und "Hausgeist" wäre sozusagen perfekt. Dafür ist genügend Leben auf dem 35minütigem Werk enthalten. Und das wird durch den mächtigen, wie rabiaten Mix von Jonas Kjellgren verstärkt. Ebenso gelungen: Das Booklet ist liebevoll aufgemacht und um die CD voll zu machen gibt es noch eine große Multimedia-Sektion, unter anderem mit einigen Videoclips. Die sind vielleicht nicht professionell aber durchaus unterhaltsam.

Hier noch eine Kaufempfehlung auszusprechen ist eigentlich unnötig, aber dennoch: MY COLD EMBRACE haben mit "Hausgeist" eine intensive, liebevolle und eigenständige Death Metal-Scheibe am Start, die sich Freunde dieser Musik nicht entgehen lassen dürfen. Lasst lieber das neueste große Ding von Metal Blade im Regal stehen und schickt 8 € plus Porto an Dirk Wettlaufer, Über der heiligen Eiche 3, D-34587 Felsberg-Neuenbrunslar und unterstützt diese Band!

REVIEW - metal message

VIELEN DANK AN DIE REDAKTION !!!

Der unverändert hochambitionierte Kasseler Todesstahl-Trupp meldet sich zurück: „Hausgeist” heißt die neue Scheibe, und dieses aktuelle Hörsturz-Album zeigt eine lobenswert fest miteinander verschweißte Band-Einheit. Und der neue „Hausgeist” der Combo hat es sich im gut bestückten Bierkühlschrank des muffigen Proberaums der Jungs offenbar dauerhaft gemütlich machen dürfen. Dafür zauberte er My Cold Embrace als Gegenleistung wahrlich atemberaubend überragende Fähigkeiten an den Instrumenten herbei, hexte wirklich formidables Rhythmusgespür dazu und gab My Cold Embrace ein glückliches Händchen für knackig frische Melodien mit ins Spiel. Seit zehn Jahren nun schon sind die Kerle am Wüten, und ihren irrwitzig variantenreichen Stil-Mix aus abartig rasantem Melodic Death Metal, oberbrutalen Thrash-Attacken, ausufernden Crust-Orgien und bissigen Hardcore-Ausbrüchen findet der neugierige Hörer auch hier auf diesem neuen Langspiel-Wahnsinn vor. Für meinen Geschmack verkauft sich das instrumentell zweifellos giga-fitte und kompositorisch überaus clever agierende Dampfhammer-Quintett aber mit derart derben und oftmals eklig-guttural anmutenden Kotz- und Gurgel-Eruptionen im Vokalbereich deutlich unter dem eigentlichen künstlerischen Wert. Frontmann und stolzer Titanstimmbänder-Besitzer Dennis Hirth trachtet dabei ständig nach maximal möglichen Kehlenauswurf-Extremen – und schmäht hier somit bedauerlicher Weise mit aller Grausamkeit eine breite Vielzahl von echt tollen Tonfolgen und herrlich hochdynamischen Taktgenüssen. Oft habe ich daher beim Hören von „Hausgeist“ das Gefühl, das da etwas nicht so recht zusammenpassen will. Letztlich ist das ja die so viel zitierte Geschmackssache, aber dieser Eindruck bestärkt sich ehrlich gesagt von Hördurchlauf zu Hördurchlauf mehr und mehr bei mir. Der einschlägig bekannte Regler-Fuchs Jonas Kjellgrenn hexte dem kernig-kruden Krachprodukt noch ein gefühltes zentnerschweres, aber mit prächtigen Skalen-Nuancen ausgeschmücktes Klanggewand auf den mordsmassiven Korpus – was das Hören dieser oberbrachialen Mörderscheibe nicht selten einem schreckhaften Erdbeben-Erlebnis gleichkommen lässt.

© Markus Eckhttp://www.metalmessage.de/Reviews2/my-cold-embrace2.htm

REVIEW - ancient spirit

VIELEN DANK AN DIE REDAKTION !!!

Die selbsternannte "Death Metal Legion Cassel" verfolgt auch weiterhin eifrig ihre "Do-It-Yourself"-Einstellung - werkelt also immer noch freiwillig ohne Label, ohne Vertrieb, usw. durch den Underground - und hat mit ihrer fünften CD 'Hausgeist' jetzt aber auch endlich mal ein richtig amtliches Geschoss am Start. Abwechslungsreichtum wird im Hause MY COLD EMBRACE verdammt groß geschrieben. Der Grundstein besteht zwar aus wuchtigem Death Metal stark schwedischer Prägung, doch darüber hinaus wird wild drauflos gemauert: Blastbeats, Crustcore-Geschrubbe, Midtempo-Gemoshe, dezente HC-Anleihen, ungewöhnliche Melodien - (fast) alles im oberen Härtesektor ist erlaubt, die Arrangier- und Spielfreude des Quintetts ist fast schon greifbar. Die Songs wirken einfach frisch, unverbraucht und trotz der Vielfalt bildet sich - allerdings erst nach einigen Durchläufen - ein roter Faden. Auch der neue, sehr variable Front-Grunzer und die mordsfette Produktion mit drückenden Klampfen, einem schön pumpenden, deutlich vernehmbaren Bass und verdammt kraftvoll ballernden Drums tragen sicher ihren Teil dazu bei. Die Aufmachung ist ebenfalls gelungen, Cover und Bandfotos regen zum Schmunzeln an - hier wird trotz kritischen Texten und Aggro-Sound kräftig mit den Augen gezwinkert. Also denn - Scheibe kaufen, mit den Hausgeistern durch die Bude pogen und nach dem lässigen "My Surf Embrace" immer wieder über Start gehen! Cool!

REVIEW - deadfall

VIELEN DANK AN DIE REDAKTION !!!

Die Death Metal Legion Cassel, genauer gesagt MY COLD EMBRACE melden sich zum 10 jährigen Jubiläum wieder zurück.
Mit ihrer 5ten CD bzw. 2ten Lonplayer Album Hausgeist geben die Jungs wieder richtig Gas. Man hat sich auch nicht lumpen lassen um die CD in einer professionellen Aufmachung unter das Volk zu bringe. Das Cover wurde diesmal gestaltet von Stefan Heilemann, der schon diverse Arbeiten abgeliefert hat für namenhafte Bands wie z.B. LEGION OF THE DAMNED. Auch in Sachen Bonusmaterial braucht sich die CD von professionell produzierten Silberlingen nicht verstecken, geboten wird dem Käufer z.B.: 4 Videos, Wallpaper und Winamp Skins .

Leider wurden die Arbeiten zu dieser CD durch diverse Lineup Wechsel und staatliche Einrichtungen verzögert. Es gab einen Gitarristenwechsel und auch Sänger Ernie verließ während den Aufnahmen zu "HAUSGEIST" die Band. Ebenso beschlagnahmte die Staatsanwalschaft Göttingen die Aufnahmen der Band, die erst nach mehreren Monaten herausgegeben wurden.

Aber kommen wir zum Hauptteil der CD der Musik. Auch diesmal strotzen die Ideen dieser Kassler Death Metal Truppe nur so aus allen Ecken und Enden. Der schwedisch angehauchte Stil der Jungs klingt frisch und ausgeklügelt. Saubere Gitarrenriffs, hasserfüllte Shouts lassen das Metalherz höher schlagen. Auch soundtechnisch haben MY COLD EMBRACE wieder alles richtig gemacht. Klar und sauber, aber auch druckvoll dröhnt der Sound aus den Boxen. Da kann sich manch ein Label ein Stückchen davon abschneiden. Lyrisch dreht es sich um verschiedene Themen wie sozialkritisches über den Staat und die Medien, aber auch Schizophrenie und Persönlichkeitsspaltungen, die Freundschaft und die Gesellschafft werden hier lyrisch aufgewertet. Das ist auch einer der positiven Aspekte wo ich solche Bands schätze, die sich von der Gore-und Splatterthematik (natürlich hat der auch seinen Reiz) der Death Metal Szene abheben und dem Hörer gut durchdachtes und zum denken anregendes Material liefern.
Von solche Bands wie MY COLD EMBRACE braucht Deutschland mehr! Aber auch solche Bands wie die Jungs aus Kassel zeigen uns das das "good old germany" zu den Metal Hochburgen in Europa gehört und uns immer wieder mit spitzen Bands dieser Art erfreuen kann.

Fazit: Knapp an der Höchstpunktzahl vorbei geschrammt! Was aber an der doch etwas kurz geratenen Spielzeit von 35 Minuten liegt.
Allen Freunden der harten Gangart kann ich diese CD nur wärmstens empfehlen. Ach was red ich da, das ist hier eine Kaufaufforderung. Holt Euch dieses Teil, es rockt gewaltig!
Zu kaufen gibt es das ganze auf www.mycoldembrace.de